Piloten nehmen Flughafen in die Pflicht

„Keine zusätzlichen Flugbewegungen nach 22 Uhr in Zürich“

Die Aussage der Flughafenverantwortlichen, diese Abflüge könnten verspätungsfrei abgewickelt werden, geht, wie so manche Aussage der FZAG-Verantwortlichen, an der Wahrheit und vollkommen an der Realität vorbei.
Wie die Zahlen, von der FZAG geliefert, zeigen, dass die Nachtruhe immer mehr verletzt wird. Die FZAG weiterhin ihre Interessen höher gewichtet als das Ruhebedürfnis und die Gesundheit der Bevölkerung.
Nein, diese einseitige Gewinnoptimierung zulasten der flugemissionsgeplagten, gesundheitsschädigende Mehrbelastung der Bevölkerung darf nicht kommen, solange die FZAG weder Lärmschutzverordnung noch ZFI einhält!

Ausnahmebewilligungen werden grosszügig, ganz im Sinn der Fluglobby, vergeben. Das Ruhebedürfnis der von Flugemissionen betroffenen Bevölkerung geht den Herrschaften offensichtlich am Allerwertesten vorbei. Money Comes First. Für Gesundheitsschäden haftet die Fluglobby ja nicht.
Dass sich die Verantwortlichen der FZAG so gebärden, hat mit dem beredeten Nichtstun des Regierungsrats, genauer mit RR Carmen Walker Späh, aber auch mit der Stadtpräsidentin von Zürich, Corine Mauch, die beide im Verwaltungsrat sitzen, zu tun – und natürlich mit dem BAZL, das bisher die Wünsche der Klotener Fluglobby meist unterstützte.
fordern, dass die einseitig nur Wirtschafts- und Fluglobbyinteressen vertretende RR Carmen Walker Späh gegen den neugewählten RR Martin Neukom als regierungsrätliche Vertretung im Verwaltungsrat der FZAG ausgewechselt wird. Mit RR Martin Neukom bekäme die Bevölkerung eine wichtige Stimme im FZAG-Verwaltungsrat, wo sonst nur die Fluglobbyinteressen behandelt werden.

Für uns überraschend stellt sich der Pilotenverband Aeropers gegen das Ansinnen der FZAG-Verantwortlichen. Es sei selbst bei normalen Wetterbedingungen kaum möglich, pünktlich in Zürich abzufliegen.
Die Aussage von Aeropers passt zu unserer Aussage, dass die Verantwortlichen der FZAG zu viele Slots vergeben.

Die Schweiz hat das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen, muss die Fliegerei ebenso ihren Teil dazu beisteuern.
Die Verantwortlichen haben dies endlich zu anerkennen!

Stets informiert durch die BFO.

Teile diesen Beitrag:

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Email

Ähnliche Beiträge

News

Bevölkerung braucht Schutz: keine Ausweitung der Nachtflüge, klare Wachstumsgrenze, konsequenter Lärmschutz

FAIR in AIR lehnt die geplanten Anpassungen im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL 2025) für den Flughafen Zürich in zentralen Punkten ab. Die nun publizierte Stellungnahme zeigt: Die Revision schwächt den Schutz der Bevölkerung, relativiert die Nachtruhe und priorisiert weiteres Wachstum des Flugverkehrs – zulasten von Gesundheit, Lebensqualität und Umwelt. FAIR in AIR fordert die Sistierung des SIL-Verfahrens.

Mehr lesen »
News

Bevölkerung braucht Schutz: keine Ausweitung der Nachtflüge, klare Wachstumsgrenze, konsequenter Lärmschutz

FAIR in AIR lehnt die geplanten Anpassungen im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL 2025) für den Flughafen Zürich in zentralen Punkten ab. Die nun publizierte Stellungnahme zeigt: Die Revision schwächt den Schutz der Bevölkerung, relativiert die Nachtruhe und priorisiert weiteres Wachstum des Flugverkehrs – zulasten von Gesundheit, Lebensqualität und Umwelt. FAIR in AIR fordert die Sistierung des SIL-Verfahrens.

Mehr lesen »