Nachtruhe statt Dauerausnahmen: Zeit für konsequentes Handeln in Zürich!

Warum die Nachtruhe am Flughafen Zürich geschützt werden muss – Ein klares Ja zur Nachtruhe-Initiative

Seit Jahren das gleiche Bild: Trotz klarer Vorschriften wird die Nachtruhe am Flughafen Zürich regelmässig missachtet. Der sogenannte „Verspätungsabbau“ wird systematisch als verlängerte Betriebszeit missbraucht – auf Kosten der Bevölkerung.

Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) schreibt vor, dass der Flugbetrieb am Flughafen Zürich um 23:00 Uhr enden soll. Doch die Realität sieht anders aus: Die Slots sind überfüllt, Verspätungen sind an der Tagesordnung, und anstatt die Sperrzeit einzuhalten, werden Ausnahmebewilligungen zur Regel. Die Leidtragenden? Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner leiden Nacht für Nacht unter den Auswirkungen von Fluglärm und Emissionen.

«In Frankfurt ist um 23 Uhr Betriebsschluss. Das Gejammer der FZAG- Verantwortlichen und die dadurch verbreiteten Fake News bezüglich der Verluste von Langstreckenflügen und Arbeitsplätzen bei einer Einhaltung der Sperrzeit zeigt einzig den Unwillen zur Einhaltung der Nachtruhe.»

Urs Dietschi, Vizepräsident von Fair in Air, an der 82. Kantonsratssitzung

Die verantwortliche Regierungsrätin bestätigt, dass sich die Situation verbessern müsse. Doch bislang bleibt es bei leeren Worten. Die Bevölkerung wartet vergeblich auf effektive Massnahmen zur Durchsetzung der Sperrzeit.

Jetzt handeln: Ja zur Nachtruhe-Initiative

Es ist höchste Zeit, den Missbrauch des Verspätungsabbaus zu stoppen und die Nachtruhe konsequent durchzusetzen. Die Zürcher Stimmbevölkerung hat bei der kommenden Abstimmung den grössten Hebel in der Hand, um für den Schutz ihrer Gesundheit und Lebensqualität einzutreten. Ein Ja zur Nachtruhe-Initiative bedeutet nicht nur eine Lärmminderung, sondern auch ein klares Bekenntnis zu einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Luftfahrtpolitik.

Die Einhaltung der Nachtruhe ist nicht verhandelbar: JA zur Nachtruhe-Initiative – für eine erholsame Nacht und ein harmonisches Zusammenleben in Zürich.

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