Warum ein NEIN zum Pistenausbau entscheidend ist!

Ein klares NEIN ist wichtig für den Schutz vor noch mehr Schadstoff- und Umweltbelastung – und vor noch mehr Fluglärm. Die von den Befürwortenden portierten Argumente für einen Pistenausbau, wie Sicherheit und bessere Infrastruktur, verschleiern die tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung: Eine Zunahme von Lärm- und Schadstoffbelastung in alle Himmelsrichtungen.

Ein Pistenausbau schafft mehr Flugverkehr. Dass Himmelsrichtungen auf Kosten anderer von Lärm oder Verspätungen verschont bleiben, ist reine Träumerei und eine leere Versprechung von Seiten Flughafen. Bereits frühere Zusicherungen bezüglich Flugrouten und Lärmgrenzwerten wurden immer wieder gebrochen, wie im Fall des Ostanflugs und fehlender Massnahmen bei Lärmüberschreitungen. In den Jahren vor der Pandemie wurde der Grenzwert von 47’000 lärmbelasteten Personen mit unrühmlicher Regelmässigkeit überschritten.

Die Weigerung des Flughafens, Garantien für eine Kapazitätsbegrenzung abzugeben, zeigt die eigentliche Absicht hinter dem Ausbau: die Schaffung von mehr Kapazität. Mehr Kapazität bedeutet auch mehr Fluglärm und mehr Nachtruhestörungen – und zwar für alle Regionen.

Ein klares NEIN zum unnötigen und umweltschädlichen Pistenausbau ist ein starkes JA zu mehr Lebensqualität

Mit einem NEIN zum Pistenausbau schützen wir uns nicht nur vor Schadstoffen und Umweltbelastung, sondern verteidigen auch die Lebensqualität gegen zunehmenden Fluglärm. Es darf nicht sein, dass der Flughafen mit einem völlig unnötigen Ausbau den eigenen Profit über das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bevölkerung stellt. Für die langfristige Wirtschaftlichkeit und Sicherung von Arbeitsplätzen braucht es, gerade auch für die Attraktivität der Region, eine intakte Umwelt und eine gesunde Bevölkerung. 

Jetzt liegt es an uns, für eine nachhaltige Zukunft einzustehen und eine lebenswerte Umgebung für alle zu sichern. Bist Du dabei? Werde aktiv und informiere die Menschen in Deiner Gemeinde über die schädlichen Folgen eines Pistenausbaus, so dass auch sie sich mit einem NEIN am 3. März für den Schutz von Bevölkerung und Umwelt einsetzen können. 

Jeder Flyer zählt, und es eilt! Bereits Anfang Februar werden die Abstimmungsunterlagen verschickt, bis dann müssen wir möglichst viele Menschen erreichen. Vielen Dank für Deinen Einsatz!

Teile diesen Beitrag:

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Email

Ähnliche Beiträge

Bevölkerungsschutz

Nächtlicher Fluglärm kann tödlich sein

Keine Nacht ohne Fluglärm? Tagsüber immer mehr Starts und Landungen? Das ist nicht einfach ein persönlicher Störfaktor. Übermässiger Fluglärm beeinträchtigt die Gesundheit und verursacht unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zeigen zahlreiche Studien und Berichte. Darum braucht es dringend das Engagement von FAIR in AIR – zusammen mit seinen Mitgliedern.

Mehr lesen »
Nachtruhe

Wie der Flughafen Zürich happige Bussen umgeht

Eine neue Auswertung zeigt: An keinem einzigen Tag der Sommermonate 2026 hat es der Flughafen Zürich (FZAG) geschafft, die vorgeschriebenen Betriebszeiten einzuhalten. Die Erhebung der über 300 Flugbewegungen nach 23 Uhr allein im Juli zeigt: Der Flughafen misst Verspätungen anders, als sie am Boden wahrgenommen werden – und hält mit dieser Trickserei seine offizielle Verspätungs-Statistik künstlich tief. Die Bevölkerungsorganisation FAIR in AIR fordert nun Konsequenzen, bevor der Ständerat über eine gesetzliche Verankerung der Betriebszeiten berät.

Mehr lesen »
News

Klimafreundliches Reisen stärken statt noch mehr Flugverkehr

Der Flugverkehr wächst ungebremst. Dabei ist er schon heute mit rund einem Drittel für den grössten Anteil am Klimaeffekt der Schweiz verantwortlich. Gleichzeitig sind 🚆 Bahnreisen in Europa häufig teurer als Flugtickets oder es fehlen attraktive Angebote. Genau das will die Mobilitätsbon-Initiative ändern.

Mehr lesen »
Bevölkerungsschutz

Nächtlicher Fluglärm kann tödlich sein

Keine Nacht ohne Fluglärm? Tagsüber immer mehr Starts und Landungen? Das ist nicht einfach ein persönlicher Störfaktor. Übermässiger Fluglärm beeinträchtigt die Gesundheit und verursacht unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zeigen zahlreiche Studien und Berichte. Darum braucht es dringend das Engagement von FAIR in AIR – zusammen mit seinen Mitgliedern.

Mehr lesen »
Nachtruhe

Wie der Flughafen Zürich happige Bussen umgeht

Eine neue Auswertung zeigt: An keinem einzigen Tag der Sommermonate 2026 hat es der Flughafen Zürich (FZAG) geschafft, die vorgeschriebenen Betriebszeiten einzuhalten. Die Erhebung der über 300 Flugbewegungen nach 23 Uhr allein im Juli zeigt: Der Flughafen misst Verspätungen anders, als sie am Boden wahrgenommen werden – und hält mit dieser Trickserei seine offizielle Verspätungs-Statistik künstlich tief. Die Bevölkerungsorganisation FAIR in AIR fordert nun Konsequenzen, bevor der Ständerat über eine gesetzliche Verankerung der Betriebszeiten berät.

Mehr lesen »