Nachtruhe-Initiative kommt zustande: Erfolgreiche Unterschriftensammlung des Vereins Flughafen-Nachtruhe-Initiative

Verein Flughafen-Nachtruhe-Initiative erfolgreich: Nachtruhe-Initiative kommt zustande

Die Flughafen-Nachtruhe-Initiative, die die Einhaltung der 7-stündigen Nachtruhe fordert, hat das nötige Quorum von 6000 Unterschriften übertroffen. Die Initiative wird am Montag, 15. April 2024, um 11:00 Uhr, an die Direktion der Justiz und des Innern in Zürich übergeben. Mehrere Bürgerorganisationen setzten sich gemeinsam für diesen Erfolg ein.

Hilfst du mit für ein JA zur Einhaltung der Nachtruhe?

Die Initiative fordert die Einhaltung der Nachtflugordnung, die im bestehenden Flughafengesetz eine Nachtflugsperre von sieben Stunden zwischen 23 Uhr und 6 Uhr vorschreibt, durch den Staat. Dieser meldet Übertretungen der Aufsichtsbehörde des Bundes und ergreift Massnahmen bei Verletzungen des Nachtflugverbotes. In der heutigen Praxis finden täglich Flugbewegungen nach 23 Uhr statt. Die regelmässige Verletzung der Nachtruhesperre durch die FZAG (Flughafen Zürich AG) soll mittels der vorliegenden Initiative unterbunden werden.

Nachtruhe zum Schutz der Lebensqualität und Bevölkerung

Die Initiative zur Einhaltung der Nachtruhe am Flughafen Zürich wurde von einem breiten Bündnis lokaler Bürgerorganisationen vorangetrieben. Unter den beteiligten Gruppen sind FAIR in AIR, Verein Ikarus Erben, IDEA Flugplatz Dübendorf, VFSN, IG pro züri 12 und Fluglärmsolidarität. Ihre Forderung ist eine ungestörte Nachtruhe von sieben Stunden, die dem Schutz der lokalen Bevölkerung dient. «Diese Initiative ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität rund um den Flughafen Zürich», betont Georg Brunner, Präsident von FAIR in AIR.

FAIR in AIR als eine der führenden Bürgerorganisationen setzt sich ein für die Reduzierung des Fluglärms und die Verbesserung der Lebensbedingungen in den vom Flughafen Zürich betroffenen Gebieten. Gemeinsam mit anderen lokalen Organisationen strebt FAIR in AIR nach nachhaltigen Lösungen zum Wohl der Gemeinschaft.

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