Aller Anfang ist schwer

Der neue Südschneiser-Präsident tritt in grosse Fussstapfen, die sein Vorgänger Thomas Morf hinterlassen hat. Um gleich richtig aufzufallen, bedient der VFSN mit dem Schreckensszenarion Südstart nun gleich drei Kantone. Der Südstart soll ein Gebiet belärmen, dass sich über drei Kantone erstreckt (Zürich, Aargau und Zug) und in der Spitze bei Baar und Zug immerhin 30 Kilometer Luftlinie vom Flughafen entfernt liegt.

Nach deren Ausführungen soll der Südstart straight 16 Stunden pro Tag erfolgen. Offiziell geplant sind zwar nur 1 bis 2 Stunden, aber mit der Wahrheit schreckt man heute ja niemanden mehr auf. Selbstverständlich haben die Südpistler auch gleich die Lösung, wie man diesen über 500 km2 (!) grossen Lärmteppich verhindern kann: Mit einem Pistenausbau und einer Ostausrichtung.
Nun will man die Lokalpolitiker in den Gemeinden wachrütteln. Doch die Zeit der grossen lokalen Zampanos scheint vorbei zu sein. Die Arbeit des Präsidenten des Fluglärmforum Süd, Richard Hirt, wird von seiner eigenen Gemeinde nicht mehr geschätzt. Als Gemeindepräsident von Fällanden wurde er vom Stimmvolk abgewählt. Damit verliert er auch die politische Legitimation, das Fluglärmforum Süd weiterhin zu präsidieren. Mit dem überzeichneten Schreckensszenario verspielt der VFSN einen grossen Teil seiner Glaubwürdigkeit; zu gross ist die Differenz zur Wahrheit. Damit konnte man im Kantonsrat nicht mal annähernd eine Mehrheit erreichen; weder bei der letzten Abstimmung im März 2014 noch bei allen anderen davor.
Aus diesem Grund scheint unser Weg nach wie vor ohne die Lärmgeplagten im Süden weiter zu gehen. Solange diese Region von Menschen vertreten werden, die den gesamten Fluglärm in die anderen drei Himmelsrichtungen abschieben möchten, solange wird es keine einvernehmliche Lösung unter den Lärmbetroffenen geben.

BFO, wir gehen unseren Weg weiter. Straight forward.

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST

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