🔊 Fluglärm nimmt zu – Nachtruhe-Initiative ist dringender denn je 🌙
Der Flughafen Zürich versucht, die Situation zu verharmlosen: In seinem jüngsten Bericht betont er technische Fortschritte und Schallschutzmassnahmen – doch die Realität sieht anders aus.
📈 Fakt ist: Die Lärmbelastung in den Nachtstunden ist deutlich gestiegen. In der zweiten Nachtstunde (23:00–05:00 Uhr) wuchs die betroffene Fläche von 60,8 auf 114,8 Hektar – ein Anstieg von fast 90 %! Ursache sind Verspätungen, die der Flughafen zwar nennt, deren Auswirkungen auf die Bevölkerung aber unterschlagen werden.
Auch die Anzahl der Flüge zwischen 23:00 und 06:00 Uhr bleibt hoch: 3’389 Starts und Landungen im Jahr 2024, das zeigen die neuesten Zahlen, davon 411 (!) mit Ausnahmebewilligungen in der Nacht – eine Steigerung um über 30 Prozent! Statt weniger also mehr Flüge während der Nachtflugsperrzeit. Die geplanten Massnahmen zur Reduktion, wie Entflechtung der Routen oder Verlängerung der Pisten, stecken noch in langwierigen Genehmigungsverfahren – die Bevölkerung leidet weiterhin unter Fluglärm.
Warum die Nachtruhe-Initiative so wichtig ist
Wir fordern mindestens 7 Stunden ungestörte Nachtruhe, damit alle Menschen in der Flughafenregion wirklich schlafen können. Technische Massnahmen oder Fensterisolierungen reichen nicht aus – es braucht den verankerten Schutz der Nachtruhe.
Die Zahlen zeigen: Ohne Nachtruhe-Initiative offenbar keine Reduktion der Nachtflüge! Der Flughafen bringt in seinem Bericht viele Ausreden, warum die Starts und Landungen nach 23 Uhr nicht wie versprochen reduziert wurden. Dabei ist es ganz einfach: Würden die Flugzeiten nicht so dicht an den vorgebenen Betriebsschluss von 23.00 Uhr geplant, gäbe es kein Brechen der Nachtruhe. Der Profit des Flugverkehrs darf nicht über dem Schutz der Bevölkerung stehen. Dass in der Öffentlichkeit von Verbesserungen die Rede ist, obwohl 49% verspätet sind, führt die Bevölkerung in die Irre.
👉 Wer den Einsatz für mehr Nachtruhe und für unsere Gesundheit, für die Lebensqualität in unserer Region, für die Umwelt unterstützen möchte, kann den Link zu diesem Beitrag an drei Personen im eigenen Umfeld senden.
Fluglärm betrifft uns alle. Wer schweigt, stimmt zu – FAIR in AIR nicht!



