Ausbauträume haben sich in Luft aufgelöst

Das Gericht kam zum Schluss, dass der Schutz gegen die Folgen des Klimawandels höher zu bewerten ist als die positiven örtlichen Interessen (der Fluglobby) an der Verwirklichung des Vorhabens.
Das Gericht argumentierte zugunsten der Umwelt und der Allgemeinheit und gegen Partikularinteressen der Fluglobby.

Und bei uns?

Die Klimaveränderung sind bei der zuständigen Umweltministerin Doris Leuthard nur in leere Worte gefasst – wie leider auch bei der Mehrheit des zuständigen Parlaments.
Die Fluglobby reitet beim Argumentieren immer das gleich billige Pferd: Neue Flugzeuge, weniger Emissionen; wirtschaftlicher Untergang, wenn nicht der Fluglobby gefolgt wird; etc. Wir kennen die Ausflüchte zur Genüge. Der Flughafen verweist bestenfalls auf ihre umweltfreundlichen Neubauten und auf neue Flugzeuge, mit besseren Emissionswerten.
Knallhart wird an, für die Bevölkerung, für die Allgemeinheit unnötigen, schädlichen Erweiterungen gebastelt. Umwelt und Bevölkerung interessieren nicht. Klimaschutzabkommen, denen die Schweiz folgt, sind da hinderlich.
Was zählt, ist einzig, dass die private Flughafen AG noch mehr Geld verdienen kann. Das um jeden Preis.
Die Umweltministerin Doris Leuthard vergisst in Sachen Flughafen sogar ihre Worthülsen zur Umwelt und wird, wie im Entwurf zum SIL 2, zur Flughafenausbauministerin.
Klimaabkommen, Umwelt. Nicht im Zusammenhang mit dem Flughafen. Da hat die Fluglobby freie Hand und diktiert, wo’s langgeht.

Wann entscheiden bei uns die zuständigen Stellen sich für eine umweltgerechte Zukunft, für die Bevölkerung?

Denn: Der City-Flughafen Zürich-Kloten deckt alle Flugreisebedürfnisse! Einzig die Flughafenlobby, das in Geiselhaft genommene BAZL mit ihrer Flughafenausbauministerin, träumen noch immer von unbeschränktem Wachstum und verlassen sich auf Studien, die keiner Prüfung standhalten!

BFO, für Bevölkerung und Umwelt

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