100 Tage und kein bisschen weise

Ihr Herz schlägt für den Flughafen. Damit ist klar, dass Regierungsrätin Walker Späh das Pistensystem ausbauen und die Anzahl Flugbewegungen erhöhen möchte. Aufgrund ihres Wohnorts in der Stadt Zürich stellt sie auch unmissverständlich klar, wo der Fluglärm künftig zu konzentrieren sei: Nicht im Süden des Flughafens! Damit vertritt sie die Position einer Kantonsrätin, die Regionalpolitik (=Stadt Zürich) betreibt. Nur ist Walker Späh seit 100 Tagen nicht für eine Region sondern für den ganzen Kanton Zürich verantwortlich. 100 Tage und kein bisschen dazugelernt. Dies ist die nüchterne Einschätzung von BFO, wenn man ihre Interviews liesst. Sie will den Süden des Flughafen schonen, obwohl diese Region gar keinen Fluglärm (nach der eidg. Lärmschutzverordnung LSV) hat. Diese Dossierkenntnis sollte zumindest von Stocker zu Walker Späh bereits durchgedrungen sein.

Nun liegt es einmal mehr an BFO, die goldküstenlastige Volkswirtschaftsdirektion mit unwiderruflichen Tatsachen auf den neusten, wahren Stand zu bringen. Dann klappt es vielleicht beim nächsten Rückblick nach 200 Tagen zu zeigen, dass auch eine Walker Späh dazugelernt hat und nicht als partikuläre Regionalpolitikerin stehen geblieben ist. Sie ist zwar als Regierungsrätin gewählt worden, aber auf der grossen Bühne noch nicht angekommen.

BFO; wir helfen gerne weiter

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