NEIN zum Pistenausbau

NEIN zu noch mehr Flugverkehr, NEIN zum Pistenausbau: Der Kanton Zürich verfügt trotz seiner dichten Besiedlung mit dem Flughafen Zürich über einen ausgebauten, hochfrequentierten internationalen Flugplatz. Über 30 Mio. Fluggäste frequentieren den Flughafen. Trotz der bereits jetzt enorm hohen Flugbewegungen plant die Flughafen Zürich AG einen Pistenausbau. Ein noch grösserer, überdimensionierter Flughafen ist unnötig und umweltschädlich.

Ein Pistenausbau steigert die Lärmbelastung und kann langfristig die Kapazität des Flughafens stark erhöhen, was sich auf die Lärm- und Schadstoffbelastung der Wohnbevölkerung im ganzen Kanton und der Schweiz auswirkt. Die Stimmbevölkerung im Kanton Zürich hat ein Anrecht darauf, über die schädlichen Folgen des geplanten Pistenausbaus informiert zu sein. Dafür macht sich die Kampagne «NEIN zum Pistenausbau» stark. Hilfst Du mit?

Fakten

  • Schaden für die Umwelt
    Der Ausbau ist nicht nur unnötig, sondern auch umweltschädlich. Der Flugverkehr ist einer der am schnellsten wachsenden Verursacher von Treibhausgasen mit grossem Einfluss auf den Klimawandel. Die Fliegerei ist bereits für 27% des menschengemachten Klimaeffekts der Schweiz verantwortlich. Die Folgen eines grenzenlosen Wachstums: zusätzlicher Fluglärm, Umweltverschmutzung, Klimawandel und noch mehr Belastung für die Wohnbevölkerung.

  • Genügend Kapazität
    Der Flughafen Zürich ist der grösste Flughafen des Landes und verfügt über eine enorme Kapazität, die auch langfristig alle Interessen sicherstellt. Der Flughafen darf nicht aus wirtschaftlichen Eigeninteressen auf Kosten der Anwohner:innen und auf Kosten der Bevölkerung bis ins Unermessliche wachsen, besonders nicht in einem dicht besiedelten Gebiet wie dem Kanton Zürich.

  • Höchste Sicherheitsstandards
    Das heutige Pistensystem reicht bestens aus, um die Interessen des Flughafens und der Wirtschaft langfristig sicherzustellen. Die Sicherheit ist bereits heute gewährleistet, und das Landen aller Flugzeugtypen bei allen Wetterverhältnissen ist bereits heute möglich.  Zur weiteren Stärkung der Sicherheit ist endlich die überfällige Anpassung der Betriebsvarianten vorzunehmen.

  • Ein NEIN zum Wohle der Bevölkerung
    Die Abstimmungskampagne NEIN zum Pistenausbau setzt sich ein für den Schutz der Umwelt und Bevölkerung.  Die Bevölkerung hat die Chance, bei der Abstimmung – voraussichtlich 2024 – ein ‘Nein’ einzulegen zur Pistenverlängerung. Ein Nein schützt uns vor noch mehr Lärm, schützt uns vor noch mehr Flugverkehr und Umweltbelastung, und spart enorme Kosten.

Pistenverlängerung NEIN, weil…

Der Pistenausbau führt zu massiven Verlusten an Landwirtschaftlicher Nutzfläche. Das ist nicht zu verantworten.

Robert Brunner, Alt-Kantonsrat Steinmaur
Ich lehne alle Massnahmen, die zu einer Kapazitätssteigerung am Flughafen Zürich-Kloten führen, entschieden ab. Dazu gehören auch die geplanten Pistenverlängerungen. Unser Klima verträgt keinen Ausbau, denn der Luftverkehr ist ein grosser Verursacher der Klimaerwärmung.
Priska Seiler Graf, Nationalrätin & Mitglied Fair in Air
«Der Flugverkehr ist einer der am schnellsten wachsenden Verursacher von Treibhausgasen mit grossem Einfluss auf den Klimawandel. Die Fliegerei ist bereits für über 27 % des menschengemachten Klimaeffekts der Schweiz verantwortlich. Ein noch grösserer Flughafen ist unnötig und umweltschädlich.»
Urs Dietschi, Fair in Air
Der Flughafen müsse sicherer werden, heisst es, darum wären Pistenverlängerungen notwendig. Kein Pilot landet mit Passagieren auf einem unsicheren Flughafen – er darf und er will es nicht. Pistenverlängerungen dienen einzig der Kapazitätserhöhung. Dabei sollte wegen des Klimas weniger statt mehr geflogen werden. Darum Nein! zu Pistenverlängerungen.
Thomas Hardegger, Alt-Nationalrat & ehemaliger Präsident Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Zürich

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