Auswirkungen des Flugverkehrs auf Klima, Umwelt und Gesundheit

Seit langem wurde innerhalb verschiedener Fluglärmorganisationen nebst dem Thema Lärm der Fokus auf die weiteren zentralen Auswirkungen des Flugverkehrs wie Klima, Umwelt und Gesundheit ausgeweitet. Greta Thunberg sei Dank erkannte zum Glück auch die Jugend einen dringenden Handlungsbedarf in Anbetracht der kurzen Zeitspanne für eine radikale Wende. Den Jungen gehört die Zukunft und sie sind damit die am stärksten von den Auswirkungen Betroffenen.

In den Inputs werden die beiden massgeblichen Indikatoren Erwärmung und CO2 angeschaut und insbesondere die Klimawirkung des Flugverkehrs in der Stratosphäre thematisiert. Dabei sollen die Bemühungen des Pariser Abkommens mit dem weiterhin auf Expansionskurs stehenden Flugverkehr (Flugbewegungen, Ausbau von Flughäfen, neues Segment der Reisepassagiere aus dem Wachstumsmarkt Asien) kontrastiert werden. Die Klimawirkung des Flugverkehrs wurde bislang wegen einer übermächtigen Lobby der Flugzeugindustrie und Flughafenbetreiber sträflich vernachlässigt. Hinzu kommt die störende Tatsache fehlender Kostenwahrheit und gar Subventionierung des Flugverkehrs. Auch für den Flughafen Zürich steht wirtschaftliche Prosperität als oberste Maxime – mit der Intention eines Pistenausbaus – im Raum. Für die Fluglärmbetroffenen und die Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit scheint weiterhin keine echte Verbesserung in Sicht zu sein. Im Gegenteil: Die Flugverkehrsdichte soll erhöht und die Nachtruhe durch die locker vergebenen Ausnahmebewilligungen ständig mehr gebrochen und aufgeweicht werden.

In einem Quervergleich mit anderen Verkehrsträgern sollen Alternativen in der Mobilität aufgezeigt werden. Im Weiteren werden die bereits hinlänglich bekannten Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit eingeblendet. Es wird gefragt, was die Politik und was Bundesbern konkret (z.B. CO2-Gesetz) tut. Welche Massnahmen könnten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine tatsächliche Wende in der Klimapolitik bewirken? Die neu lancierte Gletscherinitiative geht dabei in die richtige Richtung.

Zuletzt folgt ein Input zur Strategieerweiterung des Bürgerprotests Fluglärm Ost – FAIRinAIR. Darin werden Massnahmen aufgezeigt, die stärker die betroffene Bevölkerung in den Fokus rückt und die Flugbewegungen in einem vernünftigen Mass halten. Im Anschluss findet unter der Moderation des Landbote-Redaktors Jonas Gabrieli eine Podiumsdiskussion zu den Ausführungen statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind: Priska Seiler Graf – Nationalrätin (SP NR), Urs Dietschi (BFO-FAIRinAIR), Felix Caduff (Klima & Umwelt), Ruedi Noser (FDP SR), Marcel Hänggi (Initiant Gletscherinitiative), Barbara Günthard-Maier (FDP Stadträtin, Präsidentin Region Ost).

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Auswirkungen Luftverkehr

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