Flughafen hat sich verspekuliert – das Bundesgerichtsurteil

Die Verantwortlichen der Flughafen Zürich AG haben sich gründlich verspekuliert. Hier finden Sie das Bundesgerichtsurteil, das sich für die Betroffenen aussprach und den Verantwortlichen der Flughafen Zürich AG eine empfindliche Schlappe zufügte.

Diese Schlappe muss endlich dazu führen, dass die FZAG nicht weiter Lärm-5-Liber-Gelder mit Anwälten verpulvert; umdenkt und Bezugsberechtigte schnell entschädigt und nicht bis zum Bundesgericht bekämpft, um nach 18 langen Jahren in einem Bundesgerichtsurteil zu verlieren. 

Damit die Volksvertreterin im Verwaltungsrat, Carmen Walker Späh, unsere, im letzten Newsletter gestellten Fragen nicht vergisst, wiederholen wir sie an dieser Stelle:

  1. Wann können die beim Bundesgericht obsiegten Bürgerinnen und Bürger mit der Auszahlung der Entschädigung rechnen?
  2. Welche weiteren Kreise rund um den Flughafen dürfen ebenfalls mit einer Entschädigung rechnen?
  3. Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren dem Lärmfonds entnommen, um Anwälte im Kampf gegen die Ansprüche der Bevölkerung zu bezahlen?
  4. Wie stellt sich er Regierungsrat zu dieser Praxis (Geld aus dem Lärmfonds für Anwälte)?
  5. Besteht nach wie vor eine Verpflichtung der Regierung, bei Entschädigungszahlungen, die den Stand des Lärmfonds übersteigen, mit Steuergeldern zu haften oder die Zahlungen vorzustrecken?

Der Wind hat gedreht. Für einmal ist es nicht der Westwind, der zu einer massiven Zunahme der Ostanflüge führt, sondern der Gegenwind für eine einseitige und bevölkerungsfeindliche Flughafenpolitik.

Wir kämpfen weiter für die Intressen der von Flugemissionen betroffenen Bevölkerung.

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 01.05.2019

2 Comments on “Flughafen hat sich verspekuliert – das Bundesgerichtsurteil

  1. Kompromisse muss man eingehen wenn man billig wohnen möchte. Zudem das wahrscheinlich auch die Bewohner sind, die am meisten fliegen gehen.

  2. Hallo Mischa Binder. Du hast wohl aber gar keine Ahnung was Sache ist. 1. Billig wohnen gibts weder in Kloten noch in Glattbrugg, Opfikon, Rümlang etc. um der Flughafen herum!
    2. Die meisten Bewohner dieser Gemeinden arbeiten an und mit dem Flughafen und können sich meistens das Fliegen kaum so leisten wie z.B. die reichen Bewohner der Goldküste, der Stadt Zürich, die aus Zug und Luzern etc. Bevor man solche Sache schreibt wie deine Zeilen, sollte man sich doch besser vorher informieren. Das ist wirklich nur Dummheit!!!!

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